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Biographie |
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Geboren
in Zelezniki, Slowenien, studierte Janez Lotric bei
Ksenja Vidall-Zebre und an der Musikakademie in Ljubljana bei
Otta Ondina-Klasinc, später bei Kammersängerin Hilde Zadek
in Wien. Bei
Mario del Monaco absolvierte er einen "Corso di
perfezionamento e interpretazione".
1980
debütierte Janez Lotric
noch während seiner Ausbildung als Nemorino
in
Nach
großen Erfolgen in Slowenien, Kroatien, Tschechien und der
Slowakei sowie an deutschen Bühnen, wurde Lutz Hochstraate
1993 auf Janez Lotric
aufmerksam, als er in Ljubljana „ARIADNE AUF NAXOS“
inszenierte, in der Lotric
als Bacchus
einen glänzenden Erfolg feierte. Hochstraate verpflichtete
ihn daraufhin 1995 als Don
José in „CARMEN“, sowie 1996/97 als Turiddu
in „CAVALLERIA RUSTICANA“ an das Landestheater Salzburg.
Im
Juni 1996 debütierte Janez Lotric
unter großem Beifall von Publikum und Kritik als
Canio in „I PAGLIACCI“ an der Wiener
Staatsoper. Einen außergewöhnlichen Erfolg feierte er im
Oktober 1996 als Turiddu
im Großen Festspielhaus in Salzburg. Im November 1996 folgte
sein Debüt als Manrico
in „IL TROVATORE“ an der Deutschen Oper Berlin; nur wenige
Tage später begeisterte er als Calaf
in „TURANDOT“ an der Wiener Staatsoper.
Im
Dezember 1996 debütierte Janez Lotric
als Rodolfo in
„LA BOHÈME“ in der Inszenierung von Peter Konwitschny am
Opernhaus Graz, an das er
auch für eine Reihe von Vorstellungen von „CAVALLERIA
RUSTICANA“ und „I PAGLIACCI“ im Jahr 1998 eingeladen
wurde. Ebenfalls im Dezember gastierte Lotric
als Titelheld in „LES CONTES D’HOFFMANN“ an der Opéra
Comique in Paris. Anfang 1997 gab er den Don
José an der
Hamburger Staatsoper und den Calaf
in Kopenhagen. Im Mai 1997 kehrte er als Bacchus
in „ARIADNE AUF NAXOS“ an die Wiener Staatsoper zurück,
wo er auch den Manrico
in „IL TROVATORE“ sang.
Seither ist Janez Lotric an der Wiener Staatsoper in zahlreichen Rollen seines Fachs zu hören, u.a. als Bacchus („ARIADNE AUF NAXOS“), Jean de Leyde („LE PROPHÈTE“), Turiddu („CAVALLERIA RUSTICANA“), Canio („I PAGLIACCI“), Jean („HÉRODIADE“), Manrico („IL TROVATORE“), Arrigo („I VESPRI SICILIANI“). Im Sommer 1999 sang er beim Opernfestival in Gars am Kamp (Österreich) einen vielumjubelten Florestan („FIDELIO“). An
der Wiener Staatsoper sang er im Zeitraum 1996 bis 2000 in 80
Vorstellungen 11 Rollen. Im
März 2000 debütierte Janez Lotric
an der Pariser Opera Bastille als Hoffmann
in der Neueinstudierung von „LES CONTES D’HOFFMANN“, in
der Regie von Robert Carsen, unter der musikalischen Leitung
von James Conlon, anschließend war er ein gefeierter Manrico
in „IL TROVATORE“ an der Oper Frankfurt und im Juli 2000 Ernani
(„ERNANI“) am Teatro Real in Madrid.
Im
Oktober 2000 nahm Janez Lotric
an einer Japan-Tournee der Wiener Staatsoper teil, wo er unter
der Stabführung von Giuseppe Sinopoli an der Seite von Edita Gruberova,
Agnes Baltsa und Cheryl Studer
den Bacchus
in „ARIADNE AUF NAXOS“ sang. Im Dezember 2000 wurde Janez Lotric als Manrico an der Mailänder Scala gefeiert. 2001:
In Februar sang Janez Lotric im kroatischen Fernsehen
die Titelrolle in einem konzertanten "ERNANI", 2002
An der Oper von
Monte Carlo sang Janez Lotric im März 2002 den Jacopo Foscari in
"I DUE FOSCARI" (mit Leo Nucci als Francesco Foscari). 2003
Im Jänner 2003 sang
er im Rahmen eines Gastspiels der Warschauer Nationaloper den Calaf in Tokio, 2004
Höhepunkte
dieses Jahres waren die kurzfristige Übernahme der extrem schwierigen
Titelrolle bei einer konzertanten Aufführung von "DIMITRIJ"
2005
Am Beginn stand
wiederum "DIE FLEDERMAUS" (Alfred) an der Wiener Staatsoper. Nach
einer Aufführungsserie von "UN BALLO IN MASCHERA" (Riccardo) in
Toulon gab es in Februar einen künstlerischen Höhepunkt. Janez Lotric
sang an der Deutschen Oper Berlin unter Thielemann den Apollo in
"DAPHNE" (Richard Strauss). Hier trat er auch noch in "AIDA" (Radames),
"LA FORZA DEL DESTINO" (Alvaro) und "I PAGLIACCI" (Canio)
auf. 2006
Im Jänner gab
es noch Aufführungen an der MET. Das
Repertoire von Janez Lotric
umfasst neben italienischen, französischen und deutschen auch
selten gespielte Werke, wie die Titelpartie in der populären
kroatischen komischen Oper "Ero, der Schelm".
Neben zahlreichen Rundfunk-, TV- und LP-Aufnahmen hat Janez Lotric „Sonetni venec dr. Franceta Preserna“ von L.M. Skerjanc sowie „Operatic Duets for Tenor and Bariton“, gemeinsam mit Igor Morozow auf CD aufgenommen. Eine weitere CD mit großen Tenorarien von Donizetti, Gounod, Glinka, Offenbach, Verdi, Mascagni, Giordano, Leoncavallo und Puccini erschien im Dezember 1999 und fand bei Publikum und Presse eine begeisterte Aufnahme.
Im Juni 2003
erschien bei NAXOS eine neue Solo-CD
("Amore, sublime amore")
mit Ausschnitten aus Opern von G. Verdi, R. Strauss, A. Adam u.a.) |
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