Kritiken

CAVALLERIA RUSTICANA (Wiener Staatsoper, 2.3.2008)
"Die Stimme ist in der Zwischenzeit schwerer geworden. Er hat aber nach wie vor die notwendige Flexibilität und Strahlkraft, um den unwiderstehlichen Dorf-Schwerenöter glaubwürdig zu gestalten."

Der Neue Merker, April 2008

DIE FLEDERMAUS (Bayerische Staatsoper, Februar 2008)
"Ein Ohrenschmaus, den man gern sehr bald sehr viel mehr hören würde: Der slowenische Tenor JANEC LOTRIC, der sich u. a. mit einigen Takten aus der Trovatore-Stretta für die nächsten Verdi-Partien empfahl."

Der Neue Merker, März 2008

DIE TOTE STADT (Oper Bonn, Januar 2008)
"Gaststar Janez Lotric (Paul) stemmte die Partie mit unglaublich ehrlichem Einsatz und Verve, ging keiner noch so großen Schwierigkeit aus dem Weg und fand nicht nur im Finale zur nötigen Lyrik. Eine Riesenleistung, die vom Publikum zu Recht bravierend gewürdigt wurde. Diese Produktion hat Weltklasseformat."

Der Neue Merker, Februar 2008

OTELLO (Staatstheater Hannover, September 2006)
"Sängerisch war der Abend ein Ohrenschmaus. Hervorragend Janez Lotric als Otello mit seinem gewaltigen Tenor.
Er konnte die fesselnde Dramatik der Rolle gut darstellen und Emotionen glaubwürdig vermitteln."

Der Neue Merker, Dezember 2006


"Janez Lotric zeigte als Otello sein breites Spektrum an Ausdrucksfähigkeit: von dem strahlenden Kriegerhelden bis hin zum gebrochenen Mann am Ende der Oper."

NDR-Kultur, 17.9.2006

"... spätestens, wenn Janez Lotric als Otello sein "Esultate" schmettert, ist unüberhörbar, dass dieser Auftakt gelingen wird"
"Janez Lotric ist ein Otello, um den man keinen Takt Angst haben muss. Einer der seltenen italienischen Heldentenöre, die mehr sind als nur Standlautsprecher... Lotric liefert Kraftfutter für Tenor-Afficionados."
 

HAZ, 18.9.2006

"So gut gesungen bekommt man "Otello" auch an größeren Häusern zur Zeit nicht. Janez Lotric verzichtet auf alle tenoralen Mätzchen, schluchzt nicht herum, erreicht am Ende des ersten Aktes stilsicher die unteren Lautstärkegrade - und hat vor allem Kraft für das Racheduett  mit Jago und den großen Schlussmonolog."

NEUE PRESSE, 18.9.2006

OTELLO (Tokio, März 2006)
Janez Lotric … performed Otello with full of energy and passion.
Not only Othello, supporting players such as Desdemona and Iago have very strong voice so that Conductor Philippe Auguin did not have to be afraid of leading the orchestra with full sound.

Yomiuri Evening edition 28th March 2006

Desdemona, Krassimira Stoyanova, is from Bulgaria,
and Otello,
Janez Lotric from Slovenia, and Iago, Lado Ataneli from Georgea, … have strong but solid firm characteristic voice.

Nikkei Evening, edition 29th March 2006

 

Janez Lotric, who played Otello, had got better and better as the performance went.

Sports Nippon, March 2006

Mr. Janez Lotric sung the title role. I could only say he was brilliant.

By Mr. Sato Miyazawa, Internet

I thought Jago was good. Otello was also good. I like the conductor, too. With so many substitutes, the level of the performance was high.

bulletin board by Opera fans, Internet

 

DIE FLEDERMAUS (Wiener Staatsoper, 31.12.2004)
"Der in seinen vielen Standardrollen in Wien sehr vermisste Janez Lotric macht es Rosalinde nicht leicht, sich für einen der beiden Herren zu entscheiden. Wie er sich als Tenor selbst parodiert, mit seinen schwarzen Locken und suggestiver Mimik, dem Volleinsatz seines beträchtlichen Tenormaterials, eingelegten prächtigen Spitzentönen, viel Charme und köstlichem Pathos - das macht ihn zu einem Alfredo der Sonderklasse!"

Der Neue Merker, Jänner 2005

ARIADNE AUF NAXOS (Opéra Bastille, Paris, 14.11.2004)
"[Janez Lotric] sang hinreißend und war mühelos allen Höhen der mörderischen Partie gewachsen..."

11.5.2004
DIMITRIJ-Kritik ("www.operinwien.at")
Leicht zu singen (und zu besetzen) ist „Dimitrij“ auch nicht gerade. Man braucht zwei sehr gute Sopranstimmen und einen noch besseren Tenor: denn was sich die Soprane an „Arbeit“ aufteilen, muss der Tenor ganz allein zu Wege bringen. Er hat viel zu singen, und ihm wird Kondition, Durchsetzungsvermögen und Höhensicherheit abverlangt. Aber „Dimitrij“ ist nicht nur Zar, sondern auch verliebt, deshalb sollte er zu allem Überfluss noch über anschmiegsame Phrasierungskunst verfügen. Für Janez Lotric – der kurzfristig eingesprungen war – ist die von Dvorák geforderte, zur selbstbewussten Attacke fähige Dauerpräsenz kein Problem. Lotric kann einen ganzen Abend lang „unter Strom stehen“, und er hat die Partie eindrucksvoll durchgezogen.


25.4.2004
DIMITRIJ-Kritik ("DER NEUE MERKER")
"Dimitrij, die Titelrolle, ist für einen Tenor mit Durchschlagskraft, gewaltiger Höhe, Pianophrasierungskunst und enormer Kondition geschrieben. Das alles hatte Janez Lotric, der kurzfristig eingesprungen ist, zu bieten. An der Staatsoper konnte man den Sänger die ganze Spielzeit über nicht hören, deshalb macht das Wiedersehen viel Freude."
 

DIE FLEDERMAUS (Wiener Staatsoper, 4.1.2004))
"Janez Lotric überzeugt als heldentenoraler Alfred und trumpfte mächtig mit seinem Organ auf. Neben seinen stimmlichen Qualitäten brachte er den nötigen Charme für diese Rolle mit."

Der Neue Merker, Februar 2004

DIE FLEDERMAUS (Wiener Staatsoper, 1.1.2004))
"Wohltuend zurückhaltend Janez Lotric als dennoch den feurigen Liebhaber glaubhaft machender Alfred."

Der Neue Merker, Februar 2004


TURANDOT (Oper Helsiniki, Jänner 2004)

"Janez Lotric wirkt als Tataren-Prinz Calaf Furcht erregend und voller Selbstvertrauen, dessen Unerschrockenheit man ihm sofort glaubt... Wenn Lotric dann zu singen beginnt, verbleibt kein Zweifel an seinem Heldentum. Seine Stimme klingt strahlend und metallisch über alle Bereiche, sie wird mit großer Sicherheit in die Höhe geführt, um dort sehr lange zu verweilen. Hier singt ein Tenor der Spitzenklasse!"

HELSINGIN SANOMAT, 26.1.2004

"Es stellte sich an diesem Abend nicht die Frage nuancierten Singens. Gerade [in TURANDOT] stört es nicht, wenn die Stimmen selten oder nie unter ein Mezzoforte gehen... Das gilt auch für unseren slowenischen Calaf Janez Lotric, dessen offen geführte und sehr italienisch klingende Stimme jeglicher Anstrengung zu entbehren schien. Die Spitzentöne in Nessun dorma wurden dargereicht wie ein Teller frisch gepflückter Früchte.

HUFVUDSTADSBLADET, 26.1.2004
 

LES CONTES D'HOFFMANN (New National Theatre Tokyo, Dez. 2003)
"..., wobei Janez Lotric einen erprobten Hoffmann stimmstark verkörpert hat."

Der Neue Merker, Jänner 2004

DIE FLEDERMAUS (Wiener Staatsoper, 31.12.2004))
"Il tenore" in Person: Janez LOTRIC, der sich mit ebenso viel Spass an der Freud wie all seine Vorgänger als Alfred selbst parodiert, mit wohlklingender Kantilene seine Angebetete zum Trinken einlädt und mit Schmettertönen aus der Kerkerzelle mit Sonderamüsement sorgt.

Der Neue Merker, Jänner 2004

CD-Besprechung in DER NEUE MERKER
Eine wunderschöne, klare Tenorstimme mit geradezu Schwindel erregendem Höhenstrahl und –potenzial, dazu eine ausgezeichnete Gesangskultur und feurige Ausdrucksintensität. Was will man mehr von einem Tenor!? Am Beginn steht Alvaros Arie aus der St. Petersburger Uraufführungs-Fassung von La forza del destino, gefolgt von Otello (an Mario Lanzas aufregende Aufnahme erinnernd) und Ballo. „Schwindel erregend“ wird es bei den Arien von Glinka, Rossini (Arnold/Tell), Adam (Postillon!) und R. Strauss (Sängerarie mit hohem Des am Schluss!), und den wohligen Schluss bilden Chenier und Kalaf.

Der Neue Merker, Oktober 2003

DIE FLEDERMAUS (Wiener Staatsoper, 31.12.2001)
Ein Tenorvollblut, wie Janez Lotric als Alfred, ist allemal die Ideallösung für diese dankbare Rolle, besonders wenn sich ein Sänger so herzlich selbst zu karikieren versteht.

Der Neue Merker, Jänner 2002

I VESPRI SICILIANI (Oper Bilbao)
Susan Neves ... hatte unglaubliches Glück mit dem Ausnahme-Arrigo von Janez Lotric, der heroisch, eindringlich und mit der Kraft derer sang, die nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

ABC, 10.12.2001

I VESPRI SICILIANI (Oper Bilbao)
[Janez Lotric,] ein mutiger, kräftiger, kommunikativer Tenor ...

EL PAIS, 12.12.2001

TURANDOT (Opernhaus Graz)
Den Calaf sang Janez Lotric mit seinen schier unerschöpflichen Mitteln.
Da kann kein Orchester zu groß oder laut sein, kein Ton zu hoch, keine Phrase zu lang. Er übersingt alle und alles. Feine Schattierungen sind noch nie sein Metier gewesen, doch seien wir dankbar für seinen Auftritt, bei dem man nie bangen muss, ob er durchhält oder nicht. 
Sein Nessun dorma kletterte mühelos
zum C und blieb lustvoll auf dem H sitzen. Hätte der Dirigent noch weitergemacht, dieses H hätte noch minutenlang gedauert. Stimmakrobatik verband er mit turnerischen Kunststücken, als er nach der Rätselszene radschlagend die Bühne überquerte.

ORPHEUS OPER INTERNATIONAL, August/September 2001

Vierzig, fünfzig hohe Cs sind doch kein Problem
[Lotric] ist der absolute Marathon-Mann der Opernwelt. Als Einspringer für erkrankte Kollegen hat sich Janez Lotric international einen Namen gemacht und sich in die vorderste Reihe der Tenorriege katapultiert.
"Ich kann und will jeden Tag singen. Aber bitte ohne elektronische Verstärkung. Denn meine Stimme ist ja kräftig genug. So 40 oder 50 hohe C's sind für mich wirklich kein Problem. Spitzentöne singe ich meist zu meinem Vergnügen."

KURIER, 11.7.2001

Besprechung Recital-CD von Janez Lotric
Höhenwunder
[Janez Lotric] gilt landauf, landab als unverwüstlicher, zuverlässiger Sänger des dramatischen Fachs, dem weder ein Bacchus noch ein Canio etwas anhaben können. Die CD belehrt den Hörer insofern eines Besseren, als sie zwar die erwähnten Tugenden bestätigt, aber als überragende Stärke eine wahrhaft stupende Höhe offenbart. Das beginnt schon mit der Arie des Tonio mit 10 (!) hohen Cs und dazu noch mit einem hohen D, die allesamt so mühelos und strahlend produziert werden, wie man es höchstens bei den älteren tenori di grazia vernehmen konnte ...
Dieser Tenor aber ist durchaus von zärtlich dunklem Klang, wie es die Arie des Faust beweist, wo er wunderbar mit der Farbe des begleitenden Instruments harmoniert. Und auch hier kann man hören, dass der Spitzenton geradezu genussvoll serviert wird. Da macht auch dann das Hören Vergnügen! Geradezu vokaler Irrsinn scheint die Arie des Sobinin aus Glinkas IWAN SUSANIN zu sein, in der nicht dem Sänger, wohl aber dem Hörer schwindlig wird. Das Lied von Klein Zack sich setzt sich auf dieser CD aus beiden Teilen am Anfang und am Schluss von LES CONTES D'HOFFMANN zusammen, was dem Sänger Gelegenheit bietet, noch gleich ein hohes D einzubauen. Bei der Darbietung von Ernanis Auftrittsarie überzeugen vor allem die Melancholie des Tones und der squillo. Ein strahlender Trompetenton krönt auch die Arie des Radames. Die farbige Mittellage und die Fähigkeit zum leidenschaftlichen vokalen Appell zeigen sich im Abschied des Turiddu von der Mutter und der ersten Arie des Andrea Chenier. Nicht nur der Ausbreitung des prächtigen Materials dient "Vesti la giubba", hier beweist der Tenor auch die Fähigkeit zu leisen Tönen. Und das "Vincerò" Calafs klingt so überzeugend, dass man sich seiner auch für die weitere Karriere sicher sein kann ...

ORPHEUS OPER INTERNATIONAL, Juni 2001

TURANDOT (Opernhaus Graz, 20.5.2001)
Kraftvoll mit seiner glänzenden Höhe auftrumpfend, schraubt [Lotric] seinen Tenor sicher bis zum hohen C und in der Arie "Nessun dorma" huldigt er der verbreiteten Unart, das hohe H, das als Sechzehntelnote eigentlich nur angetippt werden sollte, effektvoll endlos lange auszuhalten.

Kleine Zeitung, 22.5.2001

IL TROVATORE (Opernhaus Zürich, 9.5.2001)
Janez LOTRIC fügte sich als Titelheld gut in die indifferente Inszenierung ... ein, wobei sein ausnehmend sorgfältig phrasierter Vortrag der Arie "A si, ben mio" ebenso wie die gebührend schlagkräftig zelebrierte Stretta den begeisterten Applaus des ausverkauften Hauses vollauf verdiente.

Der Neue Merker, Juni 2001

TOSCA (Wiener Staatsoper, 28.4.2000)
Freilich liegt Lotric der römische Maler, den er mit ausladender, breit und geschmeidig strömender Stimme sang, besonders gut. In den dramatischen Momenten überlagerte er leicht und ohne geringsten Druck das Orchester, die bombige Höhe strahlte, er bemühte sich erfolgreich auch um zärtliche Phrasen und gefiel ebenso in der empfindsamen Darstellung. Eine erstklassige Leistung, die etwa die jüngste Interpretation dieser Partie durch einen Tenor des 21. Jahrhunderts mit prominenterem Namen klar übertraf.

Der Neue Merker, Mai 2001


TOSCA (Wiener Staatsoper, 27.4.2001)
Es war ein Abend des Janez Lotric, dessen Cavaradossi (Wiener Rollendebüt) mit höhensicherem Tenor, großem Einsatz - obwohl er klugerweise zur Gänze auf Linie sang - und Spielfreude den Abend rettete.

Der Neue Merker, Mai 2001

CAVALLERIA RUSTICANA (Wiener Staatsoper, 23.3.2001):
Janez Lotric entsprang gewandt dem Balkon und versuchte seinen Tenor für das Ständchen mit einigem Erfolg schmachtend und schlank zu färben, ehe er bei den folgenden Auftritten mit vollem Material höchst imposant loslegte. Er passt vom Typ her genau in die Rolle des Dorfcasanovas, spielt ihn als leichtsinnigen Burschen, der sich kein Vergnügen entgehen lassen will, und tut einem leid, wenn er sich zuletzt an die Mama als letzte Zuflucht klammert und in sein Verderben taumelt, zumal er das alles auch schön, glanzvoll und geschmeidig und sehr intensiv singt.

Der Neue Merker, April 2001

TURANDOT (Wiener Staatsoper, 19.3.2001):
Gekommen waren die meisten wegen des Kalafs von Johan Botha, der sich dann als Janez Lotric entpuppte und der, nimmt man alles in allem, sich hier als absoluter Konkurrenzwegblaser erwies. Ausdrucksstark, differenziert, mit endlosen Spitzenraketen, erinnerte er an die bekanntesten Verkörperer des unbekannten Prinzen.

Der Neue Merker, April 2001

I VESPRI SICILIANI (Wiener Staatsoper, 2.3.2001):
Janez Lotric erwies sich als hochwertiger Interpret einer der anspruchsvollsten Verdi-Partien überhaupt, den im Ensemble zu haben jedes Opernhaus heilfroh sein könnte ... Da zudem Ausdruck und Auftreten stimmten, konnte man jedenfalls mit diesem Arrigo sehr zufrieden sein.

Der Neue Merker, April 2001

ERNANI (Wiener Staatsoper, 14.1.2001):
(Lotric) hat Schmelz in der Stimme, was ihn für italienische Rollen besonders prädestiniert. Für die Staatsoper ist der vielfach einsetzbare, kurzfristig einspringende Tenor ebenso ein Gewinn wie für das Publikum.

Der Neue Merker, Februar 2001 

BÜHNE 2/2001:  Der Marathon-Mann (Peter Jarolin)

 Diesen Mann kann nichts erschüttern. Die plötzliche Absage eines populären Kollegen, ein kurzer, fragender Anruf, und schon steht Janez Lotric  am Abend und – singt, hohes C inklusive... An unzähligen Abenden hat [er] das Haus am Ring quasi in letzter Sekunde gerettet und dabei einen künstlerischen Triumph nach dem anderen gefeiert...
Nicht weniger als 45 Partien hat Janez
Lotric im ständigen Repertoire, zumindest 20 Rollen „kann ich relativ rasch abrufen und einstudieren“.
„So 50 oder 100 hohe Cs am Tag bringe ich schon zustande.“

Die Stimme „ist mein Arbeitskapital, und ich kann glücklich sein, das tun zu dürfen, was mir Freude macht. Eben singen. Ich könnte jeden Tag auf der Bühne stehen und singe auch zu Hause oft ganz Opern im Eiltempo durch.“

Inszenierungen „sollten für die Sänger ein Umfeld schaffen, in dem wir leben, lieben oder leiden können und in dem wir vor allem singen können.“

(Auszug, das komplette Interview findet sich auf Seite 18 der BÜHNE 2/2001)  

 Wiener Staatsoper: Manricos hohes C krönte „Troubadour“
Im Gegensatz zu Mailand darf Janez Lotric  hierorts mit dem „hohen C“ die „Stretta“ krönen und schafft dies mit phänomenaler Bravour... Einst in Wien „Einspringer vom Dienst“, befindet sich das Ensemblemitglied der Laibacher Oper nunmehr unüberhörbar am Ziel des Weges zum Spitzenmann im italienischen Fach. Sein natürliches Spielverständnis, seine metallisch kräftige und dennoch dem Belcanto zugetane Tenorstimme, stempeln ihn zum überzeugenden Troubadour.
 

Kärntner Tageszeitung, Jänner 2001

     
Auf Kurzbesuch zwischen Mailand und Wien in seiner Heimatstadt Laibach, kommt (Lotric) nicht mit leeren Händen. Er schenkt seinem Publikum Tonios extrem schwierige Arie aus dem ersten Akt der „Regimentstochter“ Donizettis.
 
Ein Tenor mit unglaublichen Spitzentönen und einem gesanglichen Einsatz von atemberaubender Gestaltungskraft.

Kärntner Tageszeitung, Jänner 2001

 
IL TROVATORE (Wiener Staatsoper, 22.11.2000):
(Lotric) ließ zu seiner gesunden Naturstimme viel Phrasierungsgeschick vernehmen, das in einer nahezu plattenreif gesungenen 3. Akt Arie gipfelte. Vollstimmig, mit großer lyrischer Intensität, technisch souverän, mit aus der Linie heraus angesetzten Höhen und der dazugehörigen männlichen Festigkeit in Manricos ganz spezifischer Vorstellung eines Liebestodes, bot er zur Freude des tenorsüchtigen Wiener Publikums die seit Jahren beste Interpretation dieses schwierigen Stücks. Dem folgt dann auch noch eine zweistrophige Stretta mit Impuls, Ausdruck, Wohlklang und todsicheren hohen Cs hingelegt.

Der Neue Merker, Dezember 2000


IWAN SUSANIN (Nationaloper Laibach, 2.6.2000):
Bleibt noch Janez Lotric zu erwähnen, der mit vollem Einsatz die Partie des Sobinin mühelos bewältigt, ... (und der) eine ausdrucksvolle und charakteristische Stimme besitzt, die keine Höhenangst kennt. Man merkt eigentlich gar nicht, ob er auf dem hohen B oder C herumturnt. Schon sein erster Auftritt wird mit Feuer und vollem Einsatz gestaltet. Noch eindrucksvoller ist er im 3. Akt, doch im Finale dieses Aktes überrascht er mit einer Legatokultur, die man ihm fast nicht zugetraut hätte, und er beendete die Szene mit einer Cabaletta, bei der die Cs natürlich nicht fehlten.

Der Neue Merker, Juli 2000

 

„... das Legato und das Feuer von Janez Lotric als Hoffmann ....“

Libération, 22. März 2000


„... Giuseppe Sabatini ist plötzlich erkrankt, und an seiner Stelle singt Janez LOTRIC, der in Paris gerade in einer völlig anderen Fassung des Hoffmann auftritt. Doch kaum hörte man Janez Lotric singen, weinte man Sabatini nicht mehr nach. Seiner kräftigen und schönen Stimme ist schwer zu widerstehen ...“

Der Neue Merker, März 2000

 

Schlanker als zuletzt, lyrischen Schmelz und kräftiges, höhensicheres Material austarierend, ist der Kalaf des Janez Lotric eine Attraktion. Sein „Nessun dorma“ ist schallplattenreif.

Kleine Zeitung, 25.1.2000


"Janez Lotric riss das Publikum zu Szenenapplaus hin. Grandios, mit überschäumender, jugendlicher Leidenschaft bewältigte er die kräfteraubende Partie des Kalaf und überstrahlte mit schmelzendem Timbre die Inszenierung ...."

Wiener Zeitung, 6. 10. 1999

"Der Manrico des "Troubadour" des nächsten Abends, mit Dolora Zajick als Azucena und Leo Nucci als Conte di Luna, war der slovenische Tenor Janez Lotric, der beiden Sängern eine Gesangsstunde gab. Seine ""Mal reggendo", "Ah si, ben mio" und "Riposa, o madre" war von solcher Süße, solchem Körper und solcher Reinheit, dass ich mich dabei überraschte zu fragen, ob vielleicht Caruso zu Zeiten seines "Troubadours" an der Met ähnlich geklungen hat."

John Steane, Gramophone, London, Oktober 1999

"Aus dem Häuschen war das Forum, als der Tenor Janez Lotric vom Lodern der Flammen sang. ... belegt die Italianità, mit der er die Stimme führt und auch färbt. Ein breiter Strahl, dem die Verfügbarkeit der entsprechenden technischen Mittel zu beeindruckender Wirkung verhilft, schraubt sich, wenn Lotric zu tun hat, über das Orchester und behauptet sich dort."

Stuttgarter Zeitung, 20. 9. 1999

"Sensationell das Debüt des Slowenen Janez Lotric in der Titelrolle: sein metallisch durchdringender Tenor scheint an Kraft und Volumen keine Grenzen zu kennen. Er verdiente sich die heftigsten "Bravi" des Abends, vor allem nach seiner hinreißend belcanto gesungenen Arie "Ah si, ben mio" und dem überwältigenden Des am Ende."

Ludwigsburger Kreiszeitung, 20.9.1999

"Zum Ereignis des Abends wurde das Rollendebüt von Staatsopernsänger Janez Lotric als Florestan. Mühelos bewältigte er dank seiner sicheren Technik die gefürchteten Höhenflüge seiner Partie und blieb auch ihren Lyrismen nichts schuldig"

Die Presse, 19.7.1999

"Mit Janez LOTRIC haben wir einen C-Tenor, dessen Stimme nach oben nicht dünner wird (wie einer der Berühmtesten), der auch nicht mit letzter Kraft stemmen muss (wie ein Zweiter der Berühmtesten) und der das "alles entscheidende C" auch hat (wie nicht ein Dritter der Berühmtesten). Mit seiner metallischen, gesunden, unkomplizierten Stimme weist er alle Probleme von sich und singt seine Rolle sympathisch und natürlich." 

Der Neue Merker, Juni 1999

"Besonders erfreulich die Rollendebuts von .... Janez Lotric, dem Tenor-Bacchus mit einer kraftvollen Stimme, die er ohne Schonung herrlich einzusetzen vermochte."

Wiener Zeitung, 14.5.1999

"Janez Lotric kam mit dem Canio weit besser zurecht, seine Höhensicherheit und sein Stimmvolumen sind mittlerweile bekannt, diesmal kam noch ...... Gestaltung und Gesangskultur dazu. Eine starke Leistung!"

Der Neue Merker, Mai 1999

ARIADNE AUF NAXOS (Wiener Staatsoper, 16.5.1999):
Wie (Janez Lotric) noch immer bombensicher seine Strahlkaskaden verfeuert, wo andere bereits genötigt sind, alle Schummelmöglichkeiten auszuloten, erklärt ihn eigentlich zu einem Bacchus der Extraklasse.

Der Neue Merker, Juni 1999

"Lotric beginnt virtuos mit dem Gurgelhürdenlauf von Rossinis "Wilhelm Tell"-Arnoldoi auf Italienisch, singt mit Geschmack und guter Artikulation die Arie des Lyonel aus "Martha" und das Gebet des Evangelimanns in Deutsch. Er drosselt seine höhensichere Stimmkraft in Lyrischen Szenen des Faust (Gounod) und Des Grieux (Massenet) in Französisch und reißt das Haus zu einem Applausorkan hin, als er die neun hohen C des Tonio aus der "Regimentstochter" (Donizetti) zugibt und mit komödiantischer Darstellung das "Lied vom Kleinzack" (Offenbach)

Kleine Zeitung, 3. Januar 1999

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